Leopold's Hobby Page

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Jürgen's Tutorial 2 - Kehrschleifen

Modellbahnsimulation > Rule The Rail > Demos & Tutorials

Rule The Rail Banner

Tutorialbild

Jürgen's Tutorial 2 - Kehrschleifen

Beschreibung



Wir starten RTR und rufen eine neue Standartplatte für analog auf. Dann gehen wir über System und Optionen in´s Klappmenü. Dort sollte nur aktiviert sein: Gleisinfo, Steuerschalter zeigen, Weichenbericht zeigen, Menühilfe zeigen und Editierbar. Davon werden die ersten 3, wenn wir fertig sind, und unsere Anlage genießen wollen, wieder ausgeschaltet. Das sieht dann besser aus. Jetzt aber im Fenster mit dem kleinen Haken unten bestätigen.

Gleiseditor aufrufen. Kurve wählen und 4 Kurven aneinander legen. Da wir Gleisinfo aktiv haben zeigt jedes Gleis an beiden Enden ein
Fragezeichen bis es mit einem anderen Gleis richtig verbunden ist. Wir wollen einen Kreis erzeugen. Warum aber nur 4 Kurven? Dies ist nur zu Demozwecken. Der Kreis soll durch kopieren vollendet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten. Da diese 4 Kurven nun miteinander verbunden sind, kann eine beliebige dieser Kurven doppelt angeklickt werden. Alle werden rot. Sie sind gemeinsam selektiert. Das Gleiche kann auch durch Umfahren mit dem gedrückt gehaltenen Mauszeiger erfolgen. So kann später ein beliebiger Bereich einer Anlage bearbeitet werden.

Auf dem Board liegt nun also dieser rote Viertel-Kreis. In der Menüleiste (oben rechts) sehen wir: Ein kleine grünes Kästchen mit zwei Pfeilen in´s Kästchen. Daneben ähnlich in gelb mit zwei Pfeilen aus dem Kästchen. Grün bedeutet: Das selektierte in den Kopierspeicher. Gelb bedeutet: Aus dem Speicher auf das Board setzen. Daneben, das rot durchgestrichene Bügeleisen löscht selektierte Objekte. Geht auch mit Tastatur: Entfernen.

Wir klicken auf grün. Nichts ist zu sehen. Wir klicken auf gelb. Ein zweiter Viertel-Kreis erscheint auf dem Board. Leicht verschoben und rot selektiert. Dieser kann mit der Maus (gedrückt halten) angefasst und verschoben werden. Durch zusätzliches Halten der rechten Maustaste kann mit der Maus eine Drehung erfolgen. Dies ist auch mit den Tastatur-Richtungspfeilen möglich. Dann braucht die rechte Maustaste nicht gedrückt zu werden.

Nun können – linke Maustaste gedrückt halten – die Segmente zusammen gefügt werden. Jetzt ein einfacher Klick daneben. Vor uns liegt ein Halbkreis. An beiden Enden mit Fragezeichen. Diesen Halbkreis komplettieren wir zum Vollkreis indem wir noch zwei Vieretel-Kreise aus dem Kopierspeicher holen. Da ist es ja noch drin. Oder wir selektieren den vorhandenen Halbkreis, kopieren, einsetzen, drehen und fügen ihn an. Ein Vollkreis.

Liegt das Ganze in der Nähe der linken Boardseite? Sonst dorthin verschieben. Nun legen wir rechts neben den Kreis ca. 10 kurze, gerade Gleise zusammen. Gleiseditor nicht ausschalten, sondern deaktivieren mit dem roten Pfeil in der Menüleiste. Sonst wird bei jedem Klick ein weiteres Teil auf das Board gelegt. Die eben entstandene kurze Strecke selektieren, kopieren und 3 x einsetzen. Zwei dieser Strecken (die letzte rote) mit einer anderen zusammenfügen, erneut gemeinsam selektieren und nach rechts schieben.

Dann schließen wird dort an der linken Seite eine Weiche an. Bitte eine "Weiche rechts". Ihr Abzweiger zeigt nach links oben. Vorher lässt sich die Weiche – wie bei Gleisstücken erklärt – drehen. Eine der kurzen Strecken wird an die Gerade der Weiche geschoben und verbunden. An den Abzweiger bringen wir eine neue kurze Gerade und eine neue Kurve. Dabei Kurve abwärts richten. Gleiseditor deaktivieren (roter Pfeil).

Die letzte kurze Strecke anbinden. Vielleicht noch einige kurze Gerade anbringen, damit die Enden etwa gleich lang sind. Auf dem Board sind nun ein Kreis und eine liegende Stimmgabel. Die sollen verbunden werden. Von der rechten Seite des Kreises nach oben gesehen, ziehen wir zwei Kurven heraus und fügen sie gedreht wieder an. Nach unten nur eine Kurve umdrehen. Die jetzt offenen Enden mit einigen kurzen Geraden verlängern. Die so entstandene Tropfen/Birne mit der Stimmgabel zusammenbringen und verbinden.

Eine Seite (bei mir die untere) passt. Die andere nicht. Wenn die nicht passenden Teile dicht genug zusammen sind, sieht man was nötig ist. Entweder muss die kurze Gerade an der Weiche durch ein, zwei oder drei noch kürzere Stücke ersetzt werden (vom Gleiseditor), oder der obere Teil der Tropfen/Birne wird angehoben. Dazu wird auf der linken Seite des Kreises eine Kurve herausgezogen. Und zwar die, deren unterer Teil senkrecht nach unten zeigt. Dort wird mit einer k l e i n e n kurzen Gerade (Gleiseditor verlängert. Gleiseditor deaktivieren.

Jetzt Doppelklick auf das lose Oberteil des Tropfen/Birne und anschieben an die verlängerte Kurve. Wieder Doppelklick und alles zusammen an den Kreis bringen. Schwupp! Bei mir lagen die geraden Strecken schon zu dicht zusammen. Sie passten nun und die Automatik hat lieber dort verbunden. Macht nichts! Wir nehmen dort eine kurze Gerade heraus, selektieren erneut und bringen die Tropfen/Birneteile erneut zusammen. Der Abstand der Geraden war jetzt groß genug. Die Automatik konnte uns nicht mehr missverstehen. Die Tropfen/Birne ist perfekt.

In der Geraden ist eine Lücke. Solch eine Lücke kann jetzt geschlossen werden. Am Besten ist es dies von der Automatik machen zu lassen. Denn die verfügt über mehr verschiedene Gleislängen und ist auch in der Lage, geringe Richtungsfehler auszugleichen. Sie arbeitet allerdings nur, wenn die Gleise zusammengehören. Das ist hier durch die Weiche der Fall. Strecken, die nicht schon irgendwo verbunden sind, können ja einfach von Hand zusammengeschoben werden. Außerdem sollte man die Automatik möglichst an Geraden anwenden. Wie geht das?

Im Gleiseditor anklicken: Verb.(inden) und dann die beiden zu verbindenden Gleisstücke ebenfalls. Na also ! Es geht doch ! Gleiseditor schliessen. Evtl. überzählige Gleise löschen.

Damit wir eine befahrbare Strecke erhalten, wollen wir noch eine Stimmgabel/Birne als Gegenstück anbringen. Dazu wird das Board wohl zu klein sein. Also gehen wir in die Menüleiste zum Bodeneditor. Dort wird angeboten: Größe ändern. Wir machen aus der 4 eine 9 und bestätigen. Auf dem jetzt größeren Board unsere Strecke doppelklicken und weit nach links verschieben. Rot lassen und den grünen Kopierspeicher anklicken. Dann klick auf Gelb. Objekt einsetzen lassen. Es erscheint in rot. Rot lassen oder neu doppelklicken. Nach rechts schieben, drehen und die Geraden zusammenbringen. Strecke fertig.

Dies muss nun mit Strom und Steuerung versehen werden. Doch Halt ! Wo auch immer wir aus dem Gleiseditor den PSU (Power Supply Unit – tolles Wort, bleiben wir bei Strom) anbringen, wird es durch die Schlingen einen Kurzschluss geben. Das gibt zwar keinen Schaden , aber es geht nichts. Hier muss also v o r h e r ein Kurzschluss verhindert werden.

Im Gleiseditor finden wir den Isol. (ator). Wenn wir den anklicken und o h n e Klick zur Schiene führen, bietet das Programm pro Gleis zwei Möglichkeiten an. Wir klicken auf einen der kleinen Pfeile, etwa 6 Einheiten von der Weiche zur Schlinge. Dies sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Gleis. Jetzt genauso für die andere Schlinge. Die sind damit abgetrennt. Es müssen jetzt drei Strecken mit Strom versorgt werden.

Ein Wort zu Isolatoren: Sie können gelöscht werden, indem man einfach versucht, einen zweiten Isolator darauf zu setzen. Doch Vorsicht ! Bei Erweiterungen oder anderen Arbeiten sollte man immer vorher prüfen, ob nicht zweimal Strom zusammen kommt. Das Programm löscht dann nämlich einen Strom und die zugehörigen Steuerungen. Das kann übel sein. Daher in dem Fall erst einen neuen, verschobenen Isolator setzen und dann den alten löschen.

Stromversorgung:

Aus dem Gleiseditor nehmen wir Strom und setzen ihn etwa in die Mitte der Geraden. Wenn das nicht geht das Gleis näher heran zoomen, dass beim Klick auf das Gleis das Menü Eigenschaften aufgeht. Dort bitte Wert 0 (Null) und "Auf die Steuertafel" einstellen. Bestätigen. Die gleiche Einstellung gilt für den Strom der Schlingen. Dort versuchen wir das kleine, eingesetzte, gerade Gleis der Außenseite zu erwischen. Das geht am Besten mit deaktiviertem Gleiseditor und einfachem Klick auf die in frage kommenden Gleise. Wenn das kleine Stück rot wird – so lassen. Dann den Strom genau dorthin bringen. Warum diese Mühe? Nun, bei irgendwelchen Änderungen lassen sich gerade Gleise viel leichter wieder einbauen als Kurven. Strom und Steuerpunkte können so erhalten bleiben.

Jetzt können wir eine Lok aufsetzen und von Hand steuern. Alles notwendige dazu ist unten in der Steuerleiste. Gut aufpassen. Weichen umstellen und P1 immer ändern.

Mit entsprechender Programmierung ist es viel schöner! Zuerst die Weichen. Wir fahren immer gerade in die Schlingen. Das heißt, aus der Mitte kommend muss die Lok Weiche S1 und S2 immer gerade schalten. Den Weichenbereich zoomen. Gleiseditor aufrufen. Steuerschalter etwa 8 Einheiten (gemeint sind kurze Gerade) vor die Weiche setzen. Also dort klicken und den Punkt anbringen. Merken, welche Farbe aus der Mitte kommend zuerst angefahren wird .Deshalb eben oder auch jetzt Zoom.

Dann auf den drehenden roten Pfeil von S1 klicken. Klappmenü Weichensteuerung. Einstellen: Weiche gerade. Richtung (haben wir uns gemerkt (notiert !?)) . Alle. Keine Verzögerung. Name eintragen: S1 gerade. Bestätigen.

Genauso schalten wir die Einfahrt in die andere Schlinge. Achtung : Die Farben rot/blau können selbst auf demselben Gleis verdreht sein! Also aufpassen !

Wir hätten auch einen beidseitigen Steuerpunkt (das heißt zwei solche übereinander) in die Mitte der Geraden legen können für beide Weichen. Steuerpunkte für Weichen müssen folgende Bedingungen erfüllen: Das Programm muss Zeit haben. Es schaltet die Lok - nicht die Wagen. Zug gezogen, genügt ein kurzer Abstand. Zug geschoben sind die Wagen vielleicht schon auf der Weiche. Oder – gezogen – noch auf der Weiche. Dann erfolgt eine Unfallmeldung und Bitte den Zug löschen. Nichts geht mehr. Die brennenden Objekte anklicken und löschen. Alles wieder O.K.

Weiter: Wenn die Lok durch die Schlinge fährt, müssen auch die Weichen auf Kurve sein. Also bei jeder Schlinge direkt hinter den Isolatoren der Ausfahrt einen Steuerpunkt setzen der Kurve einstellt. Diese Punkte müssen nicht richtungsabhängig sein. Wir kommen immer aus einer Richtung.

Jetzt setzen wir eine Lok in die Mitte der Geraden und starten dann von Hand P1. Fahren wir zuerst nach links. Als Hilfe notiere ich mir jetzt P1. Mache dazu einen waagerechten Strich mit je einem Pfeil am Ende nach oben oder unten, der anzeigt, welche Einstellung P1 für die Richtung braucht. Das wird gleich wichtig. Jetzt ist die Lok in P2 eingefahren und steht hinter dem Isolator mangels Strom. P2 ist ja auf 0 ( Null ) eingestellt. In unserer einfachen Anordnung würde es ausreichen, P2 und P3 richtig einzustellen. Weil dies ja immer so bleibt. Aber das kann auch durch die Lok selbst erfolgen.

Von Hand vorsichtig P2 testen und die richtige Richtung merken (Merkskizze machen!?). P2 von Hand wieder auf Null. Gleiseditor aufrufen. Steuerschalter nehmen und etwa mittig zwischen Weiche und Isolator in die Einfahrt setzen. Der Steuerpunkt erscheint und alle steuerbaren Elemente bieten sich an. Wir wählen P2. Anklicken. Stromquellensteuer-Eigenschaften erscheint. Hier wählen wir: Einschalten. Beide Seiten. Alle. Spannung (wie gemerkt!?) nach oben oder unten. Verzögerung keine. Name der Steuerung eintragen: P2 ein. Bestätigen und Gleiseditor aus.

Nun fassen wir die Lok mit der Maus – gedrückt halten – und schieben sie ein Stück nach rechts. Nach dem Lösen fährt sie wieder nach links und schaltet bei Überfahrt P2 ein. Sollte sie am Isolator hin und her ruckeln ist der Steuerpunkt für P2 falsch eingestellt. Dann ohne weitere Fenster das Gleis mit dem Steuerpunkt einmal anklicken (wird rot) und dann noch einmal mit rechts. Es öffnet sich ein Fenster, das alles anzeigt, was hier gesteuert wird. Hier eben nur P2ein. Anklicken. Bestätigen und im folgenden Fenster berichtigen. Bei erneutem Versuch zurück und über den Steuerpunkt sollte es O.K. sein. Die Lok durchfährt die Schlinge und kommt dann beim nächsten Isolator auf die noch unveränderte Spannungsrichtung von P1. Ende der Fahrt.

Deshalb setzen wir für die Lok links vor diesen Isolator einen Steuerpunkt wie schon beschrieben. Er muss P1 bei Überfahrt in die andere Richtung umschalten. Danach die Lok mit der Maus entsprechend zurück bringen und loslassen. P1 und die Weiche sollten nun richtig geschaltet werden.

Genauso erfolgt die Steuerung der rechten Schlinge. Dies alles ist umständlich zu beschreiben, aber schnell gemacht. Die Lok durchfährt jetzt abwechselnd beide Schlingen.

Erweiterung der Schlingen zum Schattenbahnhof:

Am Scheitelpunkt der linken Schlinge (geht gar nicht, nur links oder rechts davon in der Mitte eines Gleises, also in diesem Fall einer Kurve klappt das - wir nehmen die Kurve zur Ausfahrt) und setzen einen einfachen Steuerschalter, der P2 ausschaltet. Aus der Hauptmenüleiste holen wir Schienenfahrzeuge und suchen schon eine Lok aus. Wenn die erste Lok zur rechten Seite fährt, setzen wir eine zweite Lok in die Schlinge von P2. Sie fährt bis zu diesem Punkt und hält. Die erneut einlaufende Lok aktiviert P2. Die wartende Maschine startet und die andere stoppt am Haltepunkt.

Dies kann auch bei der rechten Schlinge erfolgen. Dann haben wir drei Loks auf der Strecke. Die Schlingen können vergrößert werden und mit weiteren Isolatoren können mehrere Züge in Reihe warten. Wenn so etwas unter einem Berg versteckt wird, spricht man von einem "Schattenbahnhof", obwohl dort gar keine Gebäude nötig sind. Aber der Betrachter erlebt auf der sichtbaren Strecke verschiedene Züge.

Nächste Folge, wenn gewünscht: Erweiterung der Geraden zu einem Ausweichgleis (Bahnhof) mit Gegenverkehr und mehr Zügen im Schattenbahnhof.

Gruss Jürgen

1. November 2006

Seiteninfo

Letztes Update: 5.1.2011
Besucher dieser Seite:


Download

Homepage | Modellbahnsimulation | Eisenbahnsimulation | Verkehrssimulation | Modelleisenbahn | Links | Kontakt / Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü