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Jürgen's Tutorial 4 - Kehrschleifensteuerung

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Jürgen's Tutorial 4 - Kehrschleifensteuerung

Beschreibung



Die Strecke liegt schon da. Als erstes setzen wir einige Isolatoren, um die Umkehrschlingen abzutrennen. So ist die gerade Strecke mit den beiden Weichen separat. Dann programmieren wir die Weichensteuerung. Es würde ein Kontrollpunkt (für beide Weichen - also beidseitig) in der Mitte der Geraden genügen. Um sicher zu sein, dass sich nicht noch die letzten Wagen eines langen Zuges auf einer Weiche befinden, ist es besser, in Fahrtrichtung für jede Weiche einen richtungsabhängigen Kontroller zu setzen. Wir wollen aus jeder Richtung gerade in die Schlingen fahren (S1 Gerade, S2 Gerade) und heraus aus der Kurve. Dazu gleich noch je einen Kontroller für die Weichenausfahrt (S1 Kurve, S2 Kurve). Am Besten noch vor dem Ausfahrt-Isolator. Diese beiden Kontroller und alle weiteren müssen nicht richtungsabhängig sein.

Nun setzen wir Strom in die Mitte der Geraden. Wert = Geschwindigkeit 0 (Null). Dazu noch je einmal auf die Fortsetzung der Geraden in den Schlingen hinter dem Isolator. Ein Hinweis: RTR setzt die sichtbaren Stromanschlüsse P1, P2 , P3 usw. willkürlich an die Gleise. Sie zeigen nach oben oder nach unten. Das bedeutet, wir müssen für dieselbe Fahrtrichtung unterschiedlich positiv / negativ Spannung anlegen. In diesem Demo ist das kein Problem aber bei mehreren parallelen Gleisen ist gleiche Richtung / gleicher Wert sehr hilfreich. Ein Tipp: Alle Strom P in eine Richtung bringen. Das Gleis mit Stromanschluss selektieren ( wird rot ), herausziehen, drehen und wieder einfügen. Deshalb Strom möglichst an geraden Gleisen anbringen. Achtung Falle: RTR braucht leider eine Weile bis nach einer solchen Umkehrung von P alles richtig läuft ! ! !

Nun kann eine Lok in die Mitte der Geraden gesetzt werden. Start von Hand mit P1 in der Steuerleiste. Richtung nach rechts. Die Stromrichtung für P2 und P3 ist an P1 ersichtlich. P2 einmal einstellen. Keine weitere Steuerung erforderlich. Die Schlinge P2 soll immer in einer Richtung durchfahren werden. P3 genauso. Bekommt aber später eine spez. Steuerung. Die Lok fährt abwechselnd durch beide Schlingen. Allerdings nur, wenn jeweils an der Ausfahrt - noch vor dem Isolator - mit einem Kontrollpunkt die Stromrichtung für P1 richtig umgeschaltet wird. Nun ist der Umlauf O.K. Wir können einige Wagen bis zur gewünschten Zuglänge ankoppeln. Die linke Schlinge soll mit ein oder zwei Wartezügen bestückt werden. Durch die Zuglänge lässt sich abschätzen, wo die Schlinge unterteilt werden kann.

Wir setzen einen Isolator etwa zwei Personenwagenlängen vor das erste Kurvengleis. Dann in dem zweiten oder dritten Kurvengleis Strom anbringen. P4. Der Zug sollte immer noch durchfahren, sofern wir P4 von Hand richtig eingestellt haben. Jetzt kommt der Wartezug. Der ankommende Zug soll nur in die Strecke P3 einfahren und ein anderer, wartender von P4 ausfahren. Dazu setzen wir erst einmal einen Kontrollstopp (ca. zwei Wagenlängen) vor den Ausfahr-Isolator von P3. Jetzt wird innerhalb von P3 gehalten. Wenn wir den Zug mit der Maus anklicken und bis zu P4 schieben erfolgt ein weiterer Umlauf. Ohne Einfahrt in P3. Warum? P3 ist immer noch ausgeschaltet ! P3 muss für die Einfahrt mit einem Kontroller zwischen Weiche und Isolator erst eingeschaltet werden. Dann geht es bis zum Stopp. Das "ALL OFF-Notschalter"-Sondergleis kommt in´s Spiel. Den ersten Wagen mit der Maus schwungvoll gegen die Weiche schieben. Unfall! So lassen! In aller Ruhe einen weiteren ausfahrenden Zug - oberhalb des gestoppten - auf die andere Gerade von P4 setzen. Den "brennenden Wagen" löschen. Der neue Zug macht einen Umlauf. Er startet bei Einfahrt in P3 den Wartenden und stoppt dann selbst. Dies wäre die einfachste Art einer Warteschlinge oder auch Wartestrecke. Ein Zug fährt in den Tunnel - ein anderer kommt heraus.

Nächster Schritt: Mehr Züge warten. Bitte einen Kontrollstopp für P4 im oberen Scheitelpunkt der Schlinge anbringen. Dazu einen Kontrollpunkt zum Einschalten von P4 vor dem Isolator, bevor der Zug P3 verlässt und in P4 einfährt. Noch einmal "ALL Off-Notaus". In der rechten einfachen Umkehrschlinge setzen wir einen Zug ein. Den "brennenden Wagen" löschen. Alles prima ! Bis . . . . . .Der ausfahrende Zug hat P4 noch nicht verlassen als der nachfolgende abschaltet. Das war abzusehen. Den Ausfahrenden mit der Maus bis zu P1 nachhelfen. Das gleiche Spiel. Es stehen 3 Züge auf der Strecke P3 und P4. Setzen wir zu Übungszwecken einen weiteren Zug in die Schlinge P2 ein. Dazu entweder in der Steuerleiste P2 auf 0 (Null) regeln. Oder wieder "ALL OFF". Hier in dieser Demo ist alles übersichtlich und P2 der einfachere Weg. Also Zug setzen und P2 wieder starten. Das kann nun gut gehen. Muss aber nicht. Wie bei der realen Bahn gibt es schnelle und langsame Züge. Der Ablauf an der Weiche S1 ist jedenfalls kritisch. Ist der letzte einfahrende Wagen schon von der Weiche S1 herunter wenn der ausfahrende Zug sie umschaltet? Es ist zu unsicher. In einer größeren Anlage würden solch unsaubere Programmierungen immer wieder den Spaß verderben. Wir stoppen den ausgefahrenen Zug in der Steuerleiste P1 in der Mitte der Strecke P1.

Sorgen wir nun für mehr Sicherheit. In den oberen langen Schenkel von P4, zwischen den beiden dort stehenden Zügen, setzen wir einen Isolator. Die somit neu entstandene Strecke bekommt noch Strom - ist also jetzt P5. In der Steuerleiste von Hand P5 die Richtung testen. Merken/notieren! Nun kommt ein Kontrollpunkt links vor den neuen Isolator. Er soll von dem nachfolgenden, mittleren Zug betätigt werden und P5 einschalten. Ein weiterer Kontrollpunkt wird vor den noch nicht ausgefahrenen Zug gesetzt. P5 aus. Mit der Maus schieben wir diesen Zug dann über diesen Punkt (P5 aus) hinaus bis wir den roten Blitz sehen, der P5 ausschaltet. Die Züge stehen alle auf ihrer Warteposition. P1 starten. Das funktioniert schon sehr gut. Immer wenn ein Zug seinen Haltepunkt erreicht, ist der vorausfahrende schon auf seiner neuen Strecke.

Noch mehr Sicherheit!? Bitte schön! Wir löschen den ausfahrenden Zug auf der Strecke P1. Die anderen sind nachgerückt und stehen wieder. In die Ausfahrt, zwischen Isolator und Weiche S1, kommt ein Kontrollpunkt, der P4 einschaltet. Mit einer kleinen Verzögerung (ca.5 Sek) wird damit P4 nachgezogen. In gleicher Weise wird ein Kontrollpunkt gesetzt, so dass der Zug P4 bei Einfahrt in P5 die Strecke P3 einschaltet. Es fehlt nur als letztes der Startpunkt für P5. Dies muß erfolgen, bevor Zug P3 seinen Haltepunkt erreicht. Also mit der Maus den Zug etwas zurück schieben und den Startpunkt für P5 setzen. Dann wieder vor bis über seinen Haltepunkt hinaus (roten Blitz beachten). Dort steht er dann. Dabei hat er aber den Ablauf mit P5 in Gang gesetzt. Die anderen Züge werden nachgezogen und die Strecke P3 ist jetzt immer frei für den einlaufenden Zug. Es gibt kein Problem an der Weiche S1.

Diese Anleitung ausdrucken und alles nachbauen. Die Strecke habe ich schon kopiert, aber gemeinerweise alles andere gelöscht!

Zusatzaufgabe 1: Die rechte Schlinge abwechselnd links und rechts durchfahren. Dazu den Weichenkontroller der Geraden nicht auf Gerade, nicht auf Kurve sondern auf Wechsel programmieren. Nicht vergessen: Die Weichensteuerung für beide Ausfahrten und die Richtungsänderung für P2. Alles wieder zurück und P2 nur für eine Richtung bearbeiten.

Zusatzaufgabe 2: In Schlinge P2 einen Wartezug einbringen.

Happy RTR.

Gruss Jürgen

6. November 2006

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Letztes Update: 5.1.2011
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